LERNEN MIT SPASS - SPIELERISCH LERNEN
Im Schwarm fühlen sich die kleinen Fische wohl ... So erleben auch Kinder
bei uns im Kindergarten Gemeinschaft, Schutz, Geborgenheit, Hilfe, Liebe,
Wärme und vieles mehr.
Es ist immer wieder interessant, zu beobachten, wie neue Kinder sich im Laufe
ihrer Kindergartenzeit entwickeln, wie sie alles so nach und nach doch schaffen,
und was sie dann alles dazugelernt haben, wenn sie in die Schule kommen.
Entscheidend ist hier nicht ein vollgepacktes Lernpaket, wie es die Schule
hat, und das auch immer wieder mal von Kindergarteneltern gefordert wird,
um "überprüfen" zu können, wo das Kind steht, sondern das
Lernen im täglichen Miteinander, im Bewältigen von kleinen und
großen Anforderungen, im Hineinwachsen, in einer stetigen Entwicklung,
an deren Ende die Schulreife stehen soll. Hierbei hilft die natürliche
Neugier eines Kindes mit. Lernerfahrungen, die ein Kind ganzheitlich macht,
sind viel intensiver als z. B. auswendig gelernte Texte und ausgefüllte
Arbeitsblätter.
So wird z. B. der Begriff "Baum" nicht erfahren, indem wir nur darüber
sprechen und ein Bild malen. So sammeln wir dazu Naturmaterial im Wald, riechen
an Blättern, Rinde und Früchten, schauen uns Bäume im Wald
an, besuchen den Schreiner und den Förster, lesen Bilderbücher
dazu, singen Baumlieder, kneten dazu, werken mit Holz, schneiden und kleben
einen Baum, ruhen unterm Baum aus, schauen mit der Lupe und dem Fernglas
genauer hin, entdecken Tiere, die im Baum leben, wir gestalten einen
Gottesdienst, danken für die Schöpfung, führen einen Baumtanz
auf und noch vieles mehr. Was Kinder so intensiv erleben und begreifen, vergessen
sie nie mehr.
Das nennen wir Vorschul-Erziehung - LERNEN MIT SPASS - SPIELERISCH LERNEN.
Wollen Sie mehr wissen?
Sie erfahren Näheres bei Frau Dech im Kindergarten (Telefon: 85 13).
Sie suchen für Ihr Kind einen Kindergarten, der Begegnungsstätte
für Kinder, Eltern und Kirchengemeinde ist, der sich nach außen
öffnet, Gottesdienste, Feste, Wandertage, Besuche bei Gruppen, Vereinen
und Kindergartenfamilien gestaltet und durchführt, der sich nach innen
öffnet und zu Eltern-Kind-Nachmittagen, Eltern-Gruppenfrühstück
und gemeinsamem Kochen einlädt, der an zunächst drei Nachmittagen
offene Arbeit, ohne die Geborgenheit der Gruppe aufzugeben, in Form von Sing-,
Theater-, Werk-, Vorlese-, Rhythmik-, Turn- und Stille-werd-Gruppe anbietet,
damit Ihr Kind seine Möglichkeiten entfalten kann, und der Sie auch
in schwierigen Situationen nicht allein läßt, dann kommen Sie
zum ältesten Kindergarten und informieren Sie sich, indem Sie einfach
vorbeischauen oder mit Ihrem Kind zur Kontaktgruppe kommen.
Näheres erfahren Sie bei Frau Dech im Kindergarten, Staufer Straße
28 (Telefon: 85 13).
für Kinder, Eltern und Familien, das über die eigentliche Gruppenarbeit
mit Kindern hinausgeht. Der Kindergarten sollte kein Schonraum, keine " Insel"
für Kinder in unserer hektischen Zeit sein, sondern Lebenshilfe geben,
die Chance bieten, das eigene Umfeld kennenzulernen und sich so sicherer
darin zu bewegen. Kinder können heute nicht mehr um die Ecke gehen und
beim Bäcker einkaufen oder kurzentschlossen Freunde besuchen. Aber gemeinsam
können wir das!
Wir gehen gemeinsam Einkaufen fürs gemeinsame Kochen, wir besuchen die
Bücherei wir werden eingeladen das Zuhause unserer Kindergartenkinder
kennenzulernen, wir lernen den Weg zum Kindergarten, zur Schule, über
die Ampel kennen, wir machen Spaziergänge in den nahen Wald, wir besuchen
im Nahmen der Umwelterziehung z. B. die Mülldeponie, lernen die
Umweltberaterin kennen, uns wird gezeigt, wie Müll getrennt und vermieden
wird, wir lernen, gesunde und weniger gesunde Nahrungsmittel zu unterscheiden,
wir bekommen Besuch von der Ernährungsberatung, wir lernen, im
Ersthelferkurs anderen beizustehen, wir helfen beim Gestalten von Festen,
denn gemeinsam schaffen wir das, wir laden aber auch zu uns ein, z . B. zum
Muttertagskaffee, zum Großelternnachmittag, zum weihnachtlichen
Zusammensein u. v. m..
Auch die Eltern sind gefragt. So entsteht Gemeinschaftsgefühl, ein
Gefühl, das fast schon verlorengegangen ist. Gemeinsam wollen wir es
wiederfinden beim deutsch-türkischen Kochen und bei den Festen (Sommerfest,
Drachenfest usw.). Bei Elternabenden tauschen wir uns untereinander aus,
Referenten erweitern unsere Sicht. Bastelabende und gemeinsame Wanderungen
geben Anregungen zur Freizeitgestaltung.
Die Höhepunkte werden durch Kindergartenfeste und durch Teilnahme an
den Festen der Kirchengemeinde (Gemeindetag, Gustav-Adolf-Fest o. ä.)
markiert. All diese Aktivitäten tragen dazu bei, daß wir miteinander
ins Gespräch kommen und im Gespräch bleiben. Es öffnen sich
neue Wege, Gemeinsamkeiten werden sichtbar und Freundschaften entstehen.
< Marianne Dech >