Prot. Krankenpflegeverein Eisenberg/Pfalz
Auf der Hauptversammlung des Krankenpflegevereins am Freitag, den 16. April 1999, wurde Pfarrer Schmidt zum Vorsitzenden gewählt und Presbyter Altenbrandt zu seinem Stellvertreter. Wegen der bereits in diesem Jahr erhöhten Abführungen an die Ökumenische Sozialstation wurde beschlossen, den Mitgliedsbeitrag ab 01. Januar 2000 auf 60,-- DM anzuheben. Die Mehrkosten für 1999 sollen noch aus den Rücklagen aufgefangen werden. Wir bitten unsere Mitglieder, ab 01.01.2000 den Beitrag von 60,-- DM auf das Konto Nummer 1 101 369, Bankleitzahl 540 519 90, bei der Sparkasse Donnersberg zu überweisen, und zwar
a) bei einmaliger Zahlung des Beitrages von 60,-- DM bis 01. März und Bei Dauerauftrag veranlassen Sie bitte die Änderung bei Ihrer Bank. Die folgenden Leistungsbeispiele aus der ab 01. Januar 1999 geltenden Gebührenordnung zeigen, daß es sich lohnt, möglichst frühzeitig Mitglied im Krankenpflegeverein zu werden:
Nr. 1, Kleine Morgen- / Abendtoilette, Preis: 19,41 DM, ermäßigter
Preis: 14,66 DM Der ermäßigte Preis wird dann gewährt, wenn der Patient keine Leistungen von der Pflegekasse oder ähnlichem erhält und bereits 3 Jahre Mitglied eines Krankenpflegevereins ist oder wenn die Sachleistungen der Pflegekasse verbraucht sind. Anträge auf Mitgliedschaft im Krankenpflegeverein sind erhältlich im Pfarrbüro, Fr.-Ebert-Str. 15, Telefon: 7213. Die Ökumenische Sozialstation in der Dannenfelser Straße 40b in Kirchheimbolanden ist zu erreichen unter der Rufnummer: 06352 / 7059-70 oder 8848. Gemeindebrief Blick - Mai 1999
Hilfe für Kinder mit Krebs EISENBERG: Kinderkrebsfonds spendet "Helfen, wo Hilfe gebraucht wird" lautete der Beschluß von Bürgermeister Walter Brauer und Pfarrer Friedrich Schmidt, als es darum ging, einen geeigneten Empfänger der Zinsen des Kinderkrebsfonds zu finden, heißt es in einer Pressemitteilung der Verbandsgemeinde. Der "Fonds zur Unterstützung von minderbemittelten Eltern von krebskranken Kindern" ist mittlerweile auf über 100.000 Mark angewachsen, so daß es möglich geworden war, Zinserlöse zu spenden. Ein Betrag von 5.000 Mark ging an die Aktion für krebskranke Kinder Heidelberg. Bei einem Besuch in der Uni-Klinik Heidelberg informierten sich Bürgermeister Brauer, Pfarrer Schmidt und Kurt Ackermann vom fondsverwaltenden Protestantischen Krankenpflegeverein über die Arbeit des Vereins. So wurden in den vergangenen Jahren aus Spendenmitteln ein Spielplatz gebaut, die Ausstattung der Krankenzimmer mit Kindermöbeln und die Einrichtung eines Spielzimmers finanziert. Für die Geschwisterbetreuung wurde die Halbtagsstelle einer Erzieherin geschaffen, eine ambulante Schwester zur Pflege außer Haus und auch für eine notwendig werdende Sterbebegleitung wurde eingestellt. Das Betreuungsteam vervollständigen ein Sozialarbeiter, eine Familientherapeutin und ein Musiktherapeut. Eine separate Ambulanz und eine Tagesklinik für akute Fälle und Chemotherapie wurden ebenfalls eingerichtet. Als neuestes Projekt ist ein dreiwöchiges Feriencamp für krebskranke Kinder geplant, das dieses Jahr zum ersten Mal stattfinden soll. Der Verein "Aktion für krebskranke Kinder e.V. Heidelberg" finanziert seine Arbeit ausschließlich durch Spenden, auch der gesamte Vorstand arbeitet ehrenamtlich. (red) Die Rheinpfalz - Nr. 129 - Dienstag, 08. Juni 1999
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